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Günzburg - eine Stadt mit Flair und Geschichte

Bei vielen Menschen ist ein Besuch in Günzburg mit Sorgen und Ängsten um einen

Angehörigen, der in der Neurochirurgie behandelt werden muss, verbunden.

Kinder erinnern sich vielleicht an Günzburg, wenn sie an den Besuch im beliebten

LEGOLAND denken.

Dass Günzburg viel mehr zu bieten hat, darüber informierten sich Mitglieder und Freunde

der Oberkochener SPD und der Stadtratsfraktion bei ihrem Jahresausflug am letzten

Juli-Wochenende.

Der Empfang im Rathaus, im historischen

Münzkabinett (es diente bis 1805

als Münzstätte für den österreichischen

Maria-Theresia-Taler)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

durch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, die SPD-Fraktionsvorsitzende und Stadträtin

Helga Springer-Gloning sowie die

SPD-Ortsvereinsvorsitzende Simone Riemenschneider

hätte herzlicher nicht sein können.

 

 

 

 

 

 

 

OB Gerhard Jauernig skizzierte "seine"

Stadt, in der er auch aufgewachsen ist,

und spannte den geschichtlichen Bogen

von der frühesten Besiedlung 70 n. Chr.

durch die Römer bis zum Familienpark

Legoland, das den Günzburgern viele Arbeitplätze und ein neues Image einbrachte.

 

Nach ausgiebiger, deftiger Mittagspause im geschichtsträchtigen "Rad", dem ehemaligen

Zunftlokal der Wagner und Hufschmiede, erwartete

Hubert Winter von den Altstadtfreunden die interessierte

Gruppe.

Die Führung begann beim "Altstadtfidla", einem in

Stein gehauenen Hinterteil, das zur Erinnerung an die alte

Feindschaft zwischen Unter- und Oberstadt 1984 ins

Straßenpflaster integriert wurde. Götz von Berlichingen

lässt grüßen.

 

Der Stadtführer bestieg

dann mit den

Oberkochenern ein

städtebauliches Kleinod:

Den 8-eckigen Stadtturm,

der von den Altstadtfreunden vollkommen restauriert

wurde und in der 6. Etage einen herrlichen Rundblick

über die Stadt und die Umgebung eröffnet.

Das Günzburger Schloss aus dem 15. Jahrhundert und

die Hofkirche, die im 16. Jhdt. erbaut wurde, waren die

nächsten Schauplätze.

 

Die Frauenkirche, einer

der bedeutendsten

Rokokobauten von Dominikus Zimmermann, in den

Jahren 1736-41 gebaut und vor kurzem renoviert, ist ein

wahres Juwel und Anziehungspunkt für viele Besucher-

und Wallfahrergruppen.

 

Nach soviel

Kunstgenuss

konnte die

Gruppe die

mediterrane

Atmosphäre des

Marktplatzes bei

Kaffee und Kuchen genießen und so nebenbei die

Läufer des Günzburger Stadtlaufs anfeuern.

 

Da alle Teilnehmer von der malerischen Stadt und der erlebten Gastfreundschaft sehr

angetan waren, entschloss man sich, den Günzburger Weihnachtsmarkt, auf dem der

SPD-Ortsverein Günzburg mit einem Stand vertreten sein wird, am 5. Dezember 2009

zu besuchen.

 

(gb)