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Jahreshauptversammlung 2013 des SPD-Ortsvereins Oberkochen

 

Erfreut über die regen Aktivitäten des Ortsvereins listete Richard Burger in seinem Bericht 37 Termine auf, die vor Ort und in der Region im vergangenen Jahr abgeleistet wurden.
Fest integriert im Oberkochener Geschehen sei das "SPD-Stadtcafé" und das dreitägige Spülen am Geschirrmobil beim Stadtfest, stellte er fest.

Im Gemeinderat habe sich ein wohltuender Stimmungswandel vollzogen. Selbst neue Heißsporne in der CDU-Fraktion, die vor zwei Jahren noch von "Kampfansage an Grün und Rot" gesprochen hätte, hätten dazugelernt und gemerkt, dass "im Gemeinderat nicht die große Politik nachgespielt werden muss", betonte Burger. Trotzdem könne man nicht von Einheitsbrei sprechen, die SPD bringt im Gemeinderat ihre klare Linie zum Ausdruck. Vor allem bei den Themen Jugendarbeit, ökologische Entwicklung, GEO und Kultur ist die SPD seit vielen Jahren Vordenker und treibende Kraft. "Andere Gruppierungen, die vor Jahren noch völlig andere Ansichten hatten, schwenken jetzt allmählich auf unsere Linie ein", meinte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende.
Die Gasversorgung Essingen-Oberkochen (GEO) sei durch die Übernahme der Stromkonzession auf dem besten Weg vom reinen Gas- zum Energieversorger.
Im ehemaligen Postgebäude, als Domizil für die betreute Jugendarbeit von der SPD vorgeschlagen, werde von der Caritas hervorragende Bildungs- und Betreuungsarbeit geleistet.
Die Kulturarbeit sei mit der von der SPD vorgeschlagenen Kulturstiftung auf dem besten Weg, weil das Programm unabhängig von konjunkturellen Schwankungen langfristig finanzierbar sei.
Zwischen Mühlstraße und Kronengässle würden auf Vorschlag der SPD hin seniorengerechte Wohnungen geplant.

Ein klares "Ja" der SPD-Fraktion sagte Burger zur Sanierung des Wirtschaftsgebäudes der Scheerer-Mühle, deren ehemalige Stallungen mit ihrem Gewölbe vom Landesdenkmalamt als Rohdiamant bezeichnet werden, weil sie einmalig im Land sind.
Die Entscheidung gegen die Bebauung des Wolfertstals bezeichnete er als kurzsichtig. Es werde sich rächen, denn die Gemeinden im Umkreis wiesen immer neue Baugebiete aus.
Sorgen bereite das Freizeitbad "aquafit", dessen technische Erneuerung rund 6,6 Millionen Euro verschlingen werde und in der Prioritätenliste nur im weiteren Bedarf stehe. "Das Bad ist für die SPD ein bedeutender Bestandteil der Infrastruktur und Familienpolitik", erklärte Burger.
Das Freizeitbad als Alleinstellungsmerkmal für Oberkochen und Ausdruck sozialer Politik müsse unbedingt erhalten bleiben meinte auch der ehemalige Bürgermeister Harald Gentsch.

In ihrem Kurzreferat bekannte die Bundestagskandidatin Claudia Sünder, dass die Bundespolitik sei leider nicht so vergnüglich wie die Arbeit der SPD in Oberkochen sei. Auf vielen Politikfeldern gäbe es keinen Fortschritt - und wenn, dann werde die Regierung oft eingeholt von den aktuellen Entwicklungen. Oft vollführe sie auch eine 180-Grad-Wende wie in der Atomenergienutzung

Deshalb gehe es bei der Bundestagswahl um einen grundsätzlichen Richtungswechsel. Die Gerechtigkeitsfrage müsse gestellt und beantwortet werden. "Haltung statt Beliebigkeit lautet die Devise", meinte Claudia Sünder. Auch in den drängenden Zukunftsfragen bewege die aktuelle Bundesregierung nichts. Notwendig sei ein Politikwechsel in Farben und Inhalten.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Helga Hausch für 30 Jahre Treue Renate und Günther Maslo sowie Heinz Waldmann und für 35 Jahre Inge Müller und Günter Juraschka.

Die Ehrung für Dorothee Irion-Ulmer (40 Jahre) wurde von Claudia Sünder vorgenommen, da sie beide eine lange Zeit im SPD-Ortsverein Ellwangen verbindet.
"Wir ehren heute eine SPD-Frau, die im Ellwanger Gemeinderat Pflöcke eingeschlagen hat. Eine soziale, gerechte und profunde Kommunalpolitikern, die sich nicht verbiegen lässt, meinte Sünder.

Die Laudatio für Alt-Bürgermeister Harald Gentsch (40 Jahre Mitgliedschaft) hielt Richard Burger.
Sechzehn Jahre lang habe Gentsch seine Philosophie "Nah am Bürger" als Bürgermeister von Oberkochen gelebt. Unter seiner Führung habe sich Oberkochen rasant entwickelt und er habe die Initialzündung für den Sozial- und Kulturpreis gegeben.
"Harald, Du hast in der Stadt und in der Oberkochener SPD feste Spuren hinterlassen und wir könnten mehr vom Schlag eines Harald Gentsch brauchen", meinte Richard Burger bei der Auszeichnung.

v.l. Claudia Sünder, Angelika Möricke, Dorothee Irion-Ulmer, Richard Burger, Inge Müller, Heinz Waldmann und Harald Gentsch

Die Vorstandswahlen brachten kaum Veränderung: Bestätigt wurden der Vorsitzende Richard Burger, die Stellvertreter Götz Hopfensitz und Angelika Möricke und der Kassierer Siegfried Barth. Neue Schriftführerin ist Melanie Fiedler.

 

(am)