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Jahrershauptversammlung 2016 der SPD-Oberkochen mit der SPD-Landtagskandidatin Dr. Carola Merk-Rudolph und Ehrungen

Als drittstärkster SPD-Ortsverein im Ostalbkreis mit 80 Mitgliedern setzen wir aufs Kollektiv und den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz unserer Genossinnen und Genossen in Oberkochen und auch kreisweit, erklärte Ortvereinsvorsitzender Richard Burger auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung am 22.01.2016 im Naturfreundehaus Oberkochen.

In seinem Jahresbericht stellte er besonders das längst zum Renner gewordene Stadtcafé der SPD am verkaufsoffenen Sonntag und das Engagement von rund 35 SPD-Ortsvereinsmitgliedern beim Geschirrmobil am Stadtfest heraus.
Das ist, so Burger, ehrenamtliches Engagement vom Feinsten.
Zu einem kreisweit vielbeachteten Markenzeichen der Oberkochener Sozialdemokraten, führte der Ortsvereinsvorsitzende weiter aus, hat sich der nicht mehr wegzudenkende SPD-Sozial -und Kulturpreises entwickelt, der im Oktober letzten Jahres bereits zum 19. Mal verliehen werden konnte.

Zum "politischen Ascherdonnerstag" am 11. Februar 2016, so gab Richard Burger am Schluss seines Jahresberichts bekannt, kommt mit Rainer Arnold, dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD im Bundestag, ein echtes politisches Schwergewicht nach Oberkochen in den Bürgersaal.

Der Schatzmeister Siegfried Barth erläutere im Anschluss das Zahlenwerk des Kassenberichts und Revisor Reinhold Hirth bescheinigte ihm eine korrekte und minutiöse Kassenführung.

Mit der Frage "warum SPD wählen?" stieg dann die SPD Landtagskandidatin Dr. Carola Merk-Rudolph in ihren Redebeitrag an diesem Abend ein.
In die Historie zurückblickend stellte sie richtigerweise fest: "Wo wären wir in unserem Land, wenn es die SPD in Ihrer 150jährigen Geschichte nicht gegeben hätte?" Für wegweisende und aus unserem Sozialstaat nicht mehr wegzudenkende Errungenschaften wie soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung der Frau und vieles mehr hat sich die SPD von Anfang an vehement eingesetzt.

Die grün-rote Regierung habe in den vergangenen 5 Jahren gute Arbeit geleistet. Wir machen die Arbeit - und andere ernten die Lorbeeren - fuhr sie fort. Wir sollten nicht so zurückhaltend sein, sondern müssen das selbstbewusst kommunizieren, gab sie der Versammlung mit auf den Weg.

Harsch wies sie den Vorwurf des CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl um, Grün-Rot habe mit der Abrissbirne das Schulsystem niedergemäht. Die SPD stehe hinter ihrem Bildungs -und Schulkonzept, weil man in einer veränderten Zeit die "Kinder dort abholen und fördern muss wo sie sind", und allen Kindern beste Bildungsmöglichkeiten bieten muss - unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern.

Eindeutig Position bezog Merk-Rudolph zum alles beherrschenden Thema "Flüchtlionge". "Es sei mehr denn je wichtig, menschlich und besonnen zu handeln", war ihr eindringlicher Appell an alle. Die SPD stehe zum Asylrecht aber man brauche daneben auch ein Einwanderungsgesetz, führte sie weiteraus. "Wer zu uns kommt genießt Schutz, muss aber auch unsere Werte anerkennen" erklärte sie mit Nachdruck.

Richard Burger bedankte sich bei Dr. Carola Merk-Rudolph für ihre klaren Aussagen und verabschiedete sie mit den Worten: " Stuttgart braucht nach der Landtagswahl unbedingt eine soziale Stimme aus dem Ostalbkreis."

Schließlich konnte Richard Burger zwei jungen Neumitgliedern die Parteibücher und langjährigen Mitgliedern Urkunden und Präsente überreichen.

Geehrt wurden
für 40-jährige Mitgliedschaft: Frieda Geiger, Herbert Geiger, Doris Hercher und Karl-Heinz Maslo
für 35 Jahre Renate Kirin und Dr. Hans Brennenstuhl
für 15 Jahre Ursula Bogner
für 10 Jahre Brigitte Fischer und Fabian Dubiel

 

(gh)