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Stadtrat

Geothermie bei der Erweiterung des Kinderhauses

Das SPD-Konzept nach Einsatz regenerativer Energie bei der Sanierung öffentlicher Gebäude wird bei der Erweiterung des Kinderhauses erstmals in Oberkochen umgesetzt.


Die Erweiterung des Kinderhauses wurde vom Gemeinderat am 30.6.2008 beschlossen. Weitere 20 Krippenplätze und 20 Ganztagesbetreuungsplätze sollen angebaut werden. Wie sich in der Gemeinderatssitzung vom 22.9.2008 herausstellte, war der Beschluss goldrichtig.

Die von Architekt Mathis Tröster vorgelegte Planung überzeugte die Räte der SPD-Fraktion. Begeistert äußerte sich Dr. Eberhard Irion für die SPD-Fraktion über die zweckmäßige und wunderschöne Konzeption des Hauses.

Der geplante "Multifunktionsraum", der die Verbindung zwischen dem alten Kinderhaus und dem neuen Bau schafft, wird die Möglichkeiten, Veranstaltungen im Kinderhaus sinnvoll durchzuführen, wesentlich erleichtern. Darüber hinaus können in diesem 120 m² großen Raum handwerkliche Fähigkeiten der Kinder gefördert werden, da hier eine kleine Werkstatt für Bastel- und Holzarbeiten eingerichtet werden soll.

Als äußerst positiv empfanden es die Gemeinderäte, dass Architekt Tröster bei der Planung auch auf den Sachverstand der Leiterin des Kinderhauses Irene Dominikus zurückgegriffen hat. Die Stellung des Kinderhauses wird durch den gelungenen Anbau wesentlich gestärkt und Oberkochen wird damit in der Kinderbetreuung vom "Kleinkind bis zum Abitur" eine Vorreiterrolle in der Region einnehmen, stellte Fraktionsvorsitzender Richard Burger abschließend fest.

Besonders erfreulich ist, dass es der SPD-Fraktion im technischen Ausschuss gelungen ist, die Energiekonzeption durchzusetzen, die wegweisend für die notwendige Reduzierung von Energiekosten ist, und die dringend bei allen öffentlichen Bauvorhaben zu praktizieren ist. Auch um der Vorbildrolle , die eine Stadtverwaltung Kraft Amtes hat, gerecht zu werden. Im technischen Ausschuss wurde angeregt, die Möglichkeit einer Erdwärmeheizung zu prüfen und die Fußbodenheizung im neuen Anbau mit Hilfe der Geothermie - also Wärme aus dem Erdboden- zu betreiben.
Unabhängig von der Situation auf dem Erdöl- und Gasmarkt steht diese Energie immer zur Verfügung. Im Gemeinderat konnte schließlich ein einstimmiger Beschluss erreicht werden. Ein erster Schritt zur Umsetzung des von der SPD lange geforderten Konzepts zum Einsatz regenerativer Energien in öffentlichen Gebäuden wurde getan!

Äußerst befremdlich, blamabel und entlarvend war für die SPD-Fraktion, dass die "grünen" Ratsmitglieder Hofmann und Heppner weder bei der Beratung im Technischen Ausschuss noch im Gemeinderat ein einziges Wort zum Thema "regenerative Energie" und Einsatz von Geothermie verloren. Auch im jüngsten Interview in der "SchwäPo" ist kein Wort über dieses eigentliche "Grüne Zentralthema" zu lesen.

Somit war, ist und bleibt die SPD in Oberkochen allen Lippenbekenntnissen der Grünen zum Trotz die einzige Partei, die ökologischen Belangen, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eine zentrale Bedeutung zumisst und diese im Gemeinderat konsequent vertritt (und nicht während der Beratung über dieses Thema einschläft).

 

(ei)