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"Verschobener" Aschermittwoch 2015

Es hat schon Tradition in Oberkochen: Der politische Aschermittwoch wurde wieder einmal verschoben. Diesmal auf Donnerstag, den 26. Februar.

Dieser Termin machte es möglich, dass Peter Friedrich, Minister für Bundesrat und europäische und internationale Angelegenheiten als Redner gewonnen werden konnte.

Auf Krücken, weil er sich beim Joggen das Aussenband des Sprunggelenks abgerissen hatte, kam er zuerst zum Empfang bei Bürgermeister Traub, mit dem er die positiven Auswirkungen der grün-roten Landespolitik auf die Kommunen erörterte, und trug sich ins goldene Buch der Stadt Oberkochen ein. Anschließend besuchte der Minister SMT und Meditec der Carl Zeiss AG, wo er von Vorstandsmitgliedern bei einer Führung von den excellenten Innovationen unterrichtet wurde.

 

"Was uns im Land bewegt" war das Thema seiner Aschermittwochsrede.

Er ist kein "Draufschläger" sondern zeigte sich als kompetenter und profunder Redner an diesem Abend.
Die eine oder andere Spitze auf den politischen Gegner musste er aber doch loswerden:
Diese CDU mit Wolf als Spitzenkandidat sei wankelmütig und in ihren Ansichten immer noch tief im Gestern verhaftet. Eine CDU-Restauration brauche das Land - nach einer gründlichen grün-roten Lüftung vom 58-jährigen Modergeruch - nicht.

 

Baden- Württemberg werde gut regiert. Der moderne Reformkurs von Grün- Rot müsse fortgesetzt werden, das Land weiter für Fortschritt und Weltoffenheit stehen. Klar ist für ihn, dass wir den Mangel an Fachkräften ohne die Einbindung der Zuwanderer nicht in den Griff bekommen werden.
Finanziell stehe das Land hervorragend da. Erstmals gelinge es einer Regierung dreimal in einer Wahlperiode einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren. "Nils Schmid ist der beste Finanzminister, den dieses Land je hatte", sagte Friedrich. Es gebe auch kein anderes Bundesland, in dem die Kommunen in den vergangenen Jahren so stark entlastet worden seien wie in Baden-Württemberg. Die grün-rote Landesregierung stehe für Kommunalfreundlichkeit.
"Mit Macht haben wir uns für Steuergerechtigkeit, Bildung und Betreuung eingesetzt", bricht Friedrich auch eine Lanze für Gemeinschafts- und Ganztagesschulen. "Bildungsgerechtigkeit und verlässliche Kinderbetreuung haben oberste Priorität für uns Sozialdemokraten. Der Bildungserfolg unserer Kinder darf nicht vom Geldbeutel und der Herkunft der Eltern abhängig sein", führte er weiter aus.

Viel Beifall erhielt der Minister, als er sich stark machte dafür, dass Familienleben und Beruf miteinander vereinbar sein und bleiben müssen. Deshalb setze die SPD im anstehenden Landtagswahlkampf vor allem auf folgenden Dreiklang: "Gute Arbeit. Zeit für Familie. Bildungsgerechtigkeit."

Auch der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Klaus Maier, lobte die Arbeit der Landesregierung und bestätigte Friedrich: "Diese vertrauensvolle Politik ist im Ostalbkreis angekommen."

 

 

(gh,am)