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Der Ascherfreitag

Beim "verschobenen Aschermittwoch" in Oberkochen wurde der Gastredner Christian Ude mit großem Beifall willkommen geheißen. Ude machte der SPD Mut für die Zukunft und die kommenden Wahlen. "Die SPD hat sich wiedergefunden und sie hat einen überzeugenden Kandidaten!!" - so der Münchner Alt-OB. In einer tempramentvollen Rede vor 160 Besuchern im vollbesetzten Mühlensaal ging Ude auf die Notwendigkeiten der Zukunft ein und stellte sich hinter Martin Schulz und sein Wahlprogramm. Die Zeiten hätten sich geändert, 2003 sei der harte Schnitt mit der Agenda 2010 notwendig gewesen, heute sei die wirtschaftliche Situation eine andere und jetzt sei die Zeit gekommen, um Änderungen einzuleiten.

Mit der politischen Konkurrenz in Bayern - der CSU - ging der Referent hart ins Gericht. Die CSU stünde für keine Koalition zur Verfügung, denn alle anderen Parteien lehnten die "Obergrenze" für Flüchtlinge ab, weil dies die Verfassung gar nicht zulasse. Und Seehofer verkünde eisern, dass die CSU ohne Obergrenze nicht in eine Koalition eintreten werde. Ude prognostizierte, dass die CSU selbstverständlich eine Regierungsbeteiligung anstrebe, da könne man sich auf den Wortbruch der Christsozialen verlassen.

Langanhaltender Beifall des begeisterten Publikums begleitete den Referenten von der Bühne, die - bevor die Landesvorsitzende Leni Breymaier dieselbe betreten konnte,- von Eberhard Irion "erobert" wurde, der Richard Burger, seinem Nachfolger als Ortsvereinsvorsitzender sehr herzlich für den Energieeinsatz dankte, der notwendig war um Christian Ude von München nach Oberkochen zu locken. Jahrelange Bemühungen waren vorausgegangen, um den gefragten Referenten auf die Ostalb zu holen. Dieser Einsatz wurde vom Ortsverein mit einer besonders guten Flasche Rotwein gewürdigt.

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(diu)